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Das Baugerüst
wird gestellt.
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Dienstag, 25. September Ich verbringe den ganzen Tag damit, im ausgebauten Dachgeschoß und auf dem Dachboden alle Möbel und sonstigen Dinge, die wir nicht wegbringen konnten, mit Folien einzupacken. Erste Materialanlieferungen erfolgen: Große Stapel Dämmstoff werden auf den Hof gebracht. |
| Mittwoch, 26. September Es geht los: Die Dachdeckerfirma kommt mit einem Kran und beginnt, die südliche Hälfte des Daches herunterzureißen. Danach wird diese offene Seite mit Planen abgedeckt. Abends regnet es etwas, an wenigen Stellen ist die Plane undicht, und ich stelle den ersten Eimer unter. |
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Donnerstag, 27. September Morgens regnet es, so daß die Dachdecker die Zeit nutzen und die Innenfutter der Wohndachfenster ausbauen. Danach wird es trockener, und sie reißen die zweite Dachhälfte ab. Die über Dach geführte Brandmauer ist im oberen Bereich locker und muß neu aufgemauert werden - erste ungeplante Zusatzkosten. Der Außendienstmitarbeiter der Dämmstoffirma kommt und sieht sich das Dach an. Er meint, da die alte Mineralfaserdämmung die volle Sparrenhöhe ausfüllt, sollte diese nicht verbleiben. Die Aufsparrendämmung brauche eine Hinterlüftung. Also: Weitere Zusatzkosten für das Herunterschaffen und Entsorgen der Dämmung. Am Nachmittag fängt es wieder an zu regnen, die Dachdecker machen das Dach mit Planen regendicht. Es regnet stärker, und wir müssen mit ansehen, daß die Planen zahlreiche kleine Löcher haben, durch die das Wasser dringt. Es bilden sich auf dem Spitzboden Pfützen und Seen - wir stellen alle möglichen Gefäße unter, aber so viele haben wir gar nicht, so daß wir auch Decken zum Aufsaugen auslegen. Das Wasser laüft an mehreren Stellen an den Wänden herunter bis ins erste Geschoß - wir können es gar nicht überall aufhalten. Nach neun Uhr abends endet der Regen - es waren 8 mm Niederschlag. |
| Freitag, 28. September Vormittags wird begonnen, die Brandmauer zu reparieren. Die Dachdeckerfirma deckt mit zusätzlichen neuen Planen noch einmal alles ab - diesmal besser, wie wir am Nachmittag feststellen können. Es schüttet zeitweise wie aus Kannen, heute 12 Liter pro Quadratmeter. Wir haben deutlich weniger Wassereindringstellen. Nur am Schornstein läuft allerhand herunter. Wir binden Decken um den Schornstein herum, welche das Wasser aufsaugen sollen. Zum Abend hin endet der Regen erst einmal.
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Sonnabend,
29. September Nach Mitternacht neuer Regen mit starkem Wind. Wir können nicht schlafen, gehen immer nach den Wassereindringstellen sehen. Nach drei Uhr klettere ich mit Taschenlampe und Werkzeug aufs Gerüst und nagele in strömendem Regen losgerissene Planen wieder fest: Trotz Beschwerung mit großen Ziegelsteinen hat sich eine Plane losgerissen und hat dabei einen der Steine auf ein Fensterbrett eine Etage tiefer geworfen. Gegen neun kommen unsere Dachdecker und legen die Abdeckplanen noch einmal besser fest. Von Mitternacht bis Nachmittag regnet es 19 mm! Sonntag, 30. September Das Tiefdruckgebiet ist weg - für die neue Woche deutet sich besseres Wetter an, so daß wir mit einem guten Baufortschritt rechnen können. Der Wasserstand der Mulde, der kurzzeitig die Alarmstufe 1 überschritten hatte, sinkt.
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| Montag, 1. Oktober Bei Sonnenschein gehen die Arbeiten zügig voran: Die Brandmauer wird fertig gemauert, und alle Dachlatten sind entfernt. Nun kann auch der Bauschutt, der beim Wegnehmen der alten Dachziegel auf den Dachboden gefallen ist, beseitigt werden. Übrigens sind meine Folien, mit denen ich alles auf dem Dachboden eingewickelt hatte, von den ersten Windstößen, die hereinbliesen, nachdem das Dach offen war, zu großen Teilen weggerissen worden. Ich hätte erstens dickere Folien nehmen sollen, und zweitens diese viel besser befestigen müssen ... |
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| Dienstag, 2. Oktober Es regnet bzw. nieselt den ganzen Tag über. Die Dachdecker packen gegen elf ein und fahren zu einer anderen Baustelle; bei Regen können sie nicht aufs Dach - sie haben heute bei uns nichts verrichten können. Zudem gibt es Schwierigkeiten mit dem Ordnungsamt des Landratsamtes wegen der zeitweisen Nutzung von Fahrbahn und Gehweg durch die Dachfirma. |
Mittwoch, 3. Oktober Tag der Republik mit trockenem und sonnigem Wetter. |
| Donnerstag, 4. Oktober An der Traufe werden Vorbereitungen getroffen, um die Dämmplatten der Aufdachdämmung zu verlegen. Bei den Dämmplatten handelt sich um 120 mm dicke Platten aus Polyurethan-Hartschaum, die beidseitig mit einer Aluminiumfolie kaschiert sind. Über eine Nut-Feder-Verbindung wird eine Reihe überlappend in die andere gesteckt, so daß eine schuppenartige Fläche ensteht, die wind- und wasserdicht ist. |
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Freitag, 5. Oktober Die erste Dachhälfte ist mit dem Unterdach versehen - dort kann es nicht mehr hineinregnen!
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Montag, 8. Oktober Mit dem Dachdeckeraufzug werden die Dämmplatten aufs Dach gebracht. Heute wird die Südseite mit den Dämmplatten belegt, leider nochh nicht die vollständige Dachfläche. Weiterhin wird begonnen, den Sims an der Traufkante mit Naturschiefer zu verkleiden. |
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Dienstag, 9. Oktober Das Dach ist bis zum First zu - nun kann es ruhig mal wieder richtig regnen! Die Südseite ist eingelattet, Anschlüsse an Schornstein und an Brandwand sind angearbeitet. |
Mittwoch, 10. Oktober Heute vor zwei Wochen war Baubeginn. An die Wettersituation damals darf ich gar nicht denken... Heute sieht die Welt schon anders aus.
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Der Ortgang ist verschiefert,
der Schornstein für seine Verkleidung
vorbereitet.
Der Trockenfirst ist gebaut
und damit nun alles für die Eindeckung
vorbereitet.
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Donnerstag, 11. Oktober Heute kommen die Dachziegel und werden auf dem Fußweg zwischengelagert. Anschließend wird die straßenseitige Dachhälfte mit den Flachdachpfannen eingedeckt.
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Freitag, 12. Oktober Eine Fläche ist schnell mit Dachziegeln bedeckt. Was nicht so ins Auge fällt, sind die vielen kleinen Details und Anschlüsse. |
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Montag, 15. Oktober Die Modulfelder werden eingedeckt, und am Anschluß an der Brandwand wird gearbeitet. Der Schornstein wird mit Platten aus Naturschiefer bekleidet. |
| Dienstag, 16. Oktober Die Feinarbeiten gehen weiter voran: Modul- und Kollektorfeld sind ringsum sauber eingedeckt, das Schneefanggitter im Bereich über dem Hauseingang ist montiert. Am Schornstein ist ein wärmegedämmtes Dachausstiegsfenster eingebaut worden. Die erste von drei Dunstrohrabdeckungen ist installiert. Die Anpassungsarbeiten der Flachdachpfannen um die Module und Kolletoren herum sind sehr aufwendig, da die meisten Ziegel geschnitten werden müssen. Der Dachfirst ist in großen Teilen fertiggetellt.
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| Mittwoch, 17. Oktober Die Arbeiten am Dach neigen sich ihrem Ende zu. Der Schornstein wird fertig beschiefert, auf den Kopf der Brandwand wird eine Abdeckung aus Titanzink angebracht, das zweite Dachausstiegsfenster neben der Satellitenantenne wird eingebaut. Neben den Dachausstiegsfenstern werden Tritte eingebaut. |
Donnerstag und Freitag Es wird mit dem Einbau der Wohndachfenster begonnen. |
| Montag 22. Oktober bis Freitag
26. Oktober Es gibt größere Schwierigkeiten mit dem Einbau der Dachflächenfenster, insbesondere der beiden großen mit Aufkeilrahmen. Die alte Verblechung paßt nicht mehr und muß in Handarbeit neu angefertigt werden. Auf den zweiten Aufkeilrahmen verzichten wir - dafür ist nun die Öffnung in der inneren Gipskartonverkleidung im Zimmer zu groß und ich muß diese, wenn dann die Handwerker fertig sein werden, in Ruhe selbst reparieren. Am Donnerstag sind zwei Fenster fertig eingebaut, eingedeckt und mit neuem Innenfutter versehen. Am Freitag ist ein weiteres Fenster komplett eingebaut und mit Innenfutter versehen, die Baustelle ordentlich beräumt. Gute Arbeit! |
Die Dacharbeiten sind beendet;
Schneefanggitter, Dachausstiege mit Tritten, Schornsteinverkleidung,
Ortgang, Wohndachfenster, Dachrinne, First - alles
fix und fertig - ein Schmuckstück.
Das Baugerüst muß noch für den Maler stehenbleiben, der beginnt, die Fassade mit einem neuen Anstrich zu versehen. |
| Momtag 29. Oktober bis Sonnabend
4. November Wir sind in der sechsten Woche der Bauarbeiten. Das Wetter ist meist trübe und regnerisch mit viel Nieselregen. Der Maler kommt zwar wegen des schlechten Wetters nicht ganz so gut voran wie gewünscht, kann aber am Sonnabend mit dem letzten Pinselstrich abschließen. Die Blitzschutzexperten verlegen ihre Fangstäbe und Leitungen und klemmen alle Blechbauteile, die sich auf dem Dach befinden, an die Blitzschutzanlage mit an. |
Zu Beginn der siebenten Woche
der Arbeiten erfolgt die Bauabnahme des Daches, unmittelbar
danach wird das Gerüst abgebaut. Leider vergessen die Gerüstbauarbeiter, in etwa sechs Metern Höhe mitten in der Giebelwand ein Dübelloch der Gerüsthalterung zu verschließen ... |
| kWh/(kW*d) |
2008 |
2009 |
2010 |
2011 |
2012 |
|||||
| Januar |
1,3 |
1,0 |
0,4 |
1,0 |
0,8 |
|||||
| Februar |
2,1 |
1,3 |
1,6 |
2,2 |
1,7 |
|||||
| März |
2,8 |
2,1 |
3,0 |
3,8 |
3,1 |
|||||
| April |
3,4 |
5,0 |
4,2 |
4,1 |
4,1 |
|||||
| Mai |
4,7 |
4,5 |
3,0 |
5,0 |
||||||
| Juni |
4,8 |
3,7 |
4,9 |
4,5 |
||||||
| Juli |
4,1 |
4,2 |
4,8 |
3,6 |
||||||
| August |
3,4 |
4,5 |
3,0 |
3,9 |
||||||
| September |
3,1 |
3,3 |
3,2 |
3,5 |
||||||
| Oktober |
2,4 |
1,9 |
3,0 |
3,5 |
||||||
| November |
0,9 |
1,4 |
0,8 |
2,3 |
||||||
| Dezember |
0,8 |
0,7 |
0,0 |
0,5 |
||||||
| Jahr gesamt |
2,83 |
2,83 |
2,68 |
3,2 |
||||||
| Jahr gesamt absolut kWh |
2164 |
2160 |
2044 |
2431 |
| kWh |
2008 |
2009 |
2010 |
2011 |
2012 |
|||||
| Januar |
k. A. |
292 |
86 |
270 |
246 |
|||||
| Februar |
k. A. |
286 |
390 |
548 |
470 |
|||||
| März |
k. A. |
503 |
718 |
1034 |
870 |
|||||
| April |
k. A. |
1460 |
1217 |
1147 |
1058 |
|||||
| Mai |
k. A. |
1041 |
721 |
1265 |
||||||
| Juni |
1056 |
821 |
1099 |
983 |
||||||
| Juli |
1000 |
889 |
1073 |
796 |
||||||
| August |
817 |
1105 |
636 |
1004 |
||||||
| September |
683 |
749 |
851 |
1100 |
||||||
| Oktober |
646 |
480 |
818 |
675 |
||||||
| November |
103 |
359 |
246 |
645 |
||||||
| Dezember |
192 |
157 |
2 |
179 |
||||||
| Jahr gesamt |
- |
8144 |
7857 |
9637 |